was soll man kluges oder interessantes sagen, wenn der entwurfsprozess von nüchternen fakten getragen wurde? einbau einer garage für drei pkw’s, ausbau der bestehenden substanz in vier geschossen, die über ein zentrales stiegenhaus in verbindung gesetzt wurden. leider durch den gefundenen durchschnittsbenützer bis zur unkenntlichkeit verunstaltet. die aufgabe, eine gründerzeitvilla zum zwecke der vermarktung für einen noch unbekannten durchschnittsbenützer zu revitalisieren, ist keine dankbare. eigentlich sollte dieses projekt als abschreckendes beispiel eines klassischen entwurfsprozesses mit absehbaren ausgang dienen. am ende dann doch das biedere resultat ins herz geschlossen - verdammt! auftraggeber: gottfried kratzl / 1997






