wenn jemand meint, er müsse mehr als hundert paar schuhe in seiner garderobe unterbringen, dann ist er entweder madonna oder ein fetischist. ist beides nicht der fall, sind gedanken darüber erlaubt, welche aufgaben eine solche garderobe zu erfüllen hat bzw. welche wichtigkeit sie in der täglichen vorbereitung des sich-in-szene-setzen-müssens einnimmt. scheinbar ist die garderobe nicht nur im theater ein ort der verwandlung, sondern wird auch scheinbar von jedermann als schnittstelle zwischen privatheit und öffentlichkeit benützt. vor dem hintergrund verschiebbarer bühnenelemente lassen sich dann unglaubliche dinge beobachten. auftraggeber: mag. carina und gerhard neuhauser / 1996
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