eine filosofische praxis ist ein ort, an dem man unter anleitung filosofiert. am beginn der filosofie steht der zweifel und das staunen. das alltägliche in-der-welt-sein verliert seine selbstverständlichkeit und man sucht antworten auf fragen, die vorher noch keine waren. dieses projekt ist der versuch, architektur über einen prozess zu schaffen, den sie nachher beherbergen soll. gestaunt wird über, die veralteten entwurfsstrategien im architekturprozess, die jeder grundlage und somit jeder sinnhaftigkeit entbehren. lineare zusammenhänge und dialektische gegensätze werden gepflegt, damit das klassische bild vom wahren und schönen gerettet werden kann. “es ist erstaunlich, wie vollständig die illusion ist, dass schönheit gut sei!” auftaggeber: mag. axel albrecht / 1999







